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70. Geburtstag Paul Schmid

Gemeinsam mit fast siebzig Gästen feierte der bekannte Wiedenzhausener Paul Schmid seinen 70. Geburtstag im Saal der Pension „Beim Wirt“ in Orthofen. Familie, viele Freunde und Bekannte, um zu gratulieren und gemeinsam mit ihm zu feiern. Viele Vertreter der Gemeinde und diverser Vereine waren auch schon am Vormittag bei ihm daheim als Gratulanten erschienen.

Am 31. Mai 1949 als waschechter Münchner geboren, hatte der „Schmid-Pauli“, schon in frühester Kindheit seinen ersten Kontakt zu Wiedenzhausen, wenn er mit seinem Vater zum Kartoffeln kaufen aufs Land fuhr. Nach einer Lehre als Werkzeugmacher sammelte er einige Jahre Berufserfahrung und studierte dann Wirtschaftsingenieurswesen am Polytechnikum in München, der heutigen Fachhochschule. Während des Studiums lernte Paul Schmid 1970 seine Frau Barbara kennen, die er im Dezember 1973 heiratete. Zwei Jahre später zogen sie nach Wiedenzhausen. Tochter Eva wurde 1980 geboren. Weil er ab 1976 noch ein zweites Studium an der Hochschule für Politik absolvierte, ging seine Frau weiter in die Arbeit und er wurde neben seinem Studium zum Hausmann und kümmerte sich um die kleine Tochter. So ein Rollentausch ist in der heutigen Zeit nicht ungewöhnliches, sorgte aber in der damaligen Zeit für einigen Gesprächsstoff im Umfeld der jungen Familie.

Schon bald begann sich der junge Vater sozial zu engagieren u.a. im Elternbeirat vom Kindergarten. Auch im sportlichen Bereich war Paul Schmid viele Jahren in mehreren Vereinen im Vorstand tätig. Er war Vorsitzender vom Tennisclub Sulzemoos und war achtzehn Jahre lang 2. Vorstand beim Sportverein Sulzemoos. Hinzu kommt auch noch sein großes Engagement als Vorsitzender der „Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Sulzemoos e.V.“, die er 2007 mitgründete. Und wenn Paul Schmid nicht gerade auch noch Möbel baut, wie schon seit vielen Jahren, dann ist er ehrenamtlich unterwegs oder für die Familie da. Seine Enkel Luise und Leopold finden es natürlich super, so einen großartigen Opa zu haben. Er ist zur Stelle, wann immer sie ihn brauchen. Fast immer hat er alle Hände voll zu tun, aber verliert trotzdem nie seinen Humor und seine gute Laune.

Seit mehr als 23 Jahren hat er als SPD-Gemeinderat, als 2. Bürgermeister (2008 - 2014) und 3. Bürgermeister (seit 2014), sowie Seniorenbeauftragter für die Gemeinde Sulzemoos immer ein offenes Ohr für Probleme, hat stets einen Rat und bietet oft seine tatkräftige Unterstützung an. Die Zusammenarbeit im Team mit seinen Kollegen im Gemeinderat und seinen beiden Bürgermeisterkollegen ist vertrauensvoll und harmonisch. Dies war auch aus der Gratulationsrede vom 1. Bürgermeister Gerhard Hainzinger herauszuhören, der mit dem „Pauli“ schon sehr lange nicht nur zusammenarbeitet, sondern auch gut befreundet ist. Auch die Delegation von der Nachbarschaftshilfe bedankten sich mit herzlichen Worten bei ihm. Ein besonderes Highlight des Abends war der Auftritt der Blaskapelle Einsbach mit ihrem Geburtstagsständchen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen, welches von den Mitarbeitern vom Huberwirt aus Wiedenzhausen serviert wurde, feierte der Jubilar zusammen mit seinen Gästen noch bis weit nach Mitternacht und wird sich bestimmt noch lange an diese herrliche Geburtstagsfeier erinnern.

Foto v.l.n.r.: Die drei Bürgermeister Paul Schmid, Gehard Hainzinger und Johannes Kneidl

 

 

Spendenübergabe in Sulzemoos

Auch in diesem Jahr kann sich die „Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Sulzemoos e.V.“
über eine großzügige Spende vom letztjährigen Dorffest in Sulzemoos freuen.
Der Vorsitzende vom Sportverein Sulzemoos, Johann Lutter, überreichte jetzt einen Scheck mit 500 Euro.
Ebenso wie andere Spenden wird diese Spende eingesetzt, um z.B. Vorträge zu organisieren und Einkaufsfahrten ins OEZ oder Fahrten zum Kaffeetrinken beim Bumbaur durchzuführen.
Da die „Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Sulzemoos e.V.“ außer den Mitgliedsbeiträgen und dem Zuschuss der Gemeinde keine weiteren Einnahmen hat, ist der Verein auch auf Spenden angewiesen.

Foto v.l.n.r.: Alex Brunner, Petra Frank (Schriftführerin Nachbarschaftshilfe), Wolfgang Rittler, Paul Schmid (1.Vorsitzender Nachbarschaftshilfe), Johannes Kneidl (2. Bgm. der Gde. Sulzemoos), Heike Stoiber (Schatzmeisterin Nachbarschaftshilfe), Franz Kronschnabl und Johann Lutter (1.Vorstand SV Sulzemoos)

Britta Huber (HB)

 

 

Mitgliederversammlung Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Sulzemoos e.V.

Die diesjährige Mitgliederversammlung der „Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Sulzemoos e.V.“ fand auch heuer wieder im Gasthaus „Huberwirt“ in Wiedenzhausen statt.

Paul Schmid, der 1.Vorsitzende des Vereins und 3. Bürgermeister der Gemeinde Sulzemoos, begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste sowie den 2. Bürgermeister Johannes Kneidl.
Anschließend verlas er den Tätigkeitsbericht. Die Mitgliederzahl des Vereins beträgt momentan 135 Mitglieder.
Finanziell trägt sich der Verein jeweils ca. zu einem Drittel aus den Mitgliedsbeiträgen, Spenden und dem Zuschuss durch die Gemeinde. Auch im vergangenen Vereinsjahr wurden viele Fahrten zu Ärzten und zum Einkaufen durchgeführt.
Außerdem gab es wieder mehrere Ausflugsfahrten mit dem Gemeindemobil ins OEZ nach München und zum Kaffeetrinken beim „Bumbaur“ in Ried bei Markt Indersdorf. Die Organisation von Allem liegt nach wie vor in den Händen von Heidemarie Stumpferl,
die zusätzlich noch viele Stunden telefonische Hilfe leistet, indem sie Auskünfte erteilt zu diversen Themen wie z.B. Tagespflege, Pflegeheim, Pflegegeld für Angehörige oder auch einfach mal zuhört, wenn jemand Sorgen hat.
Die passende Vermittlung der benötigten Unterstützung durch sie als Koordinatorin ist immens wichtig.

Nach dem Jahresrückblick verlas Schatzmeisterin Heike Stoiber den aktuellen Kassenbericht.
Die Kassenprüfer bestätigten ihr eine korrekte und genaue Abrechnung. Danach wurden Wünsche und Anregungen diskutiert.

Abschließend bedankte sich Paul Schmid nochmals bei allen Helfern für ihren Einsatz und ihre Hilfeleistungen.

Im zweiten Teil der Versammlung stand das Thema „Ein Lachen schenken“ auf dem Plan. „KlinikClown“ Michaela Ranftl war zu Gast und berichtete über den Verein „KlinikClowns Bayern e.V.“ sowie von ihren „Clownvisiten“ in Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und Seniorenheimen. Kranken Menschen ein Lachen schenken um ihnen und ihren Familien Kraft, Mut und Spaß zu bringen - das ist die Aufgabe, der sich die „KlinikClowns“ widmen. Lachen wirkt, es stärkt das Immunsystem, lindert Schmerzen und gibt neuen Lebensmut. Es fördert den Heilungsprozess im positiven Zusammenspiel von Körper und Seele.

Das Tätigkeitsfeld des Vereins wurde über die Jahre immer mehr erweitert. Die Clowns besuchen aktuell 25 Kinderkliniken, 57 Einrichtungen für Senioren, 3 für Menschen mit Behinderungen, 4 für schwerkranke erwachsene Menschen und 9 Hospize und Palliativstationen.
Heute wie vor 21 Jahren werden diese Einsätze zum allergrößten Teil über Sponsoren und durch Spenden finanziert.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten die KlinikClowns in 30.267 "Visiten" über 1.059.345 Menschen erreichen und ihnen Freude und Erleichterung ihrer Situation bringen. Weitere Informationen zum Thema findet man im Internet unter www.klinikclowns.de
und bei diversen Social-Media-Kanälen. Dort erfährt man auch wie man zur Unterstützung dieses großartigen Projektes beitragen kann.

Als kleines Dankeschön für ihren Vortrag bekam Michaela Ranftl einen kleinen Geschenkkorb von Petra Frank, der Schriftführerin der Nachbarschaftshilfe, überreicht.

Foto v.l.n.r.: Paul Schmid, Petra Frank und Michaela Ranftl

Britta Huber (HB)